Neu-Freystadt
Aus Oedland
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Allgemeine Infos
Neu-Freystadt ist der Name unserer neu gegründeten Stadt in den Mittellande. Dementsprechend hieß auch unserer erster Con "Neu Freystadt - Die Gründung".
Entstehung des Dorfes:
Vor etwa drei Generationen landete ein Handelsschiff an der Küste, es war unterwegs über die Dunkelwasser und wurde dort von Drows angegriffen. Stark angeschlagen konnten sich die Schiffer mit ihrer Ware nach Süden hin an Land retten. Es war Festland, noch unergründet. Sie fanden einen guten Landungsplatz und begutachteten den Schaden des Rumpfes. Mit den vorhandenen Werkzeugen und Rohstoffen war es ihnen nicht möglich das Schiff wieder Seetauglich zu machen und so entschieden sie sich dazu einen Karren zubauen um über den Landweg weiter zu kommen. Aber nur ein Teil der Waren konnten sie auf dem Karren transportieren und nicht alle wollten sich auf den mühsamen Weg durch unbekanntes Gebiet machen. So teilte sich die Gruppe auf. Der eine Teil zog durchs Land auf der Suche nach Zivilisation. Der andere Teil baute aus den Überresten des Schiffes ein paar kleine Hütten. Sie nutzten die natürlichen Gegebenheiten aus und errichteten ihre Behausungen auf einer kleinen Lichtung im nahen Wald. Eben so bauten sie die Landungsstelle aus, da sie hofften andere Schiffe so auf sich aufmerksam zu machen beziehungsweise der anderen Gruppe die Möglichkeit zu geben mit einem neuen Schiff besser anlanden zu können. Sie beobachteten die See und wann immer sie ein Schiff sahen entfachten sie ein Feuer. So kehrten viele Schiffe aus mancherlei Länder bei ihnen ein. Sie trieben Handel mit ihren übrigen Waren und über die Jahre wurde der kleine Landungssteg zur bekannten Adresse. Unter ihrer Ladung befand sie auch eine beträchtliche Menge Getreide, und damit dieses nicht verdarb legten sie eine Handvoll kleinerer Felder an um Korn für sich zu ziehen. Sie erwarben noch ein paar Tiere und fingen an sich selber zu versorgen. Manchmal blieb auch einer von einer anderen Besatzung bei ihnen oder einer von ihnen verließ sie mit einem anderen Schiff. Es kamen auch Wanderer vorbei die sich bei ihnen niederließen. Und so wuchs das Dorf zu seiner heutigern Größe heran.
Von dem zweiten Teil der Gruppe hörten sie nie wieder etwas, entwerde waren sie umgekommen oder hatten den Weg zu ihnen zurück nicht wieder gefunden.
Den alten Geschichten zu Folge hieß das Dorf zu anfang „Mohrsnpollar“ nunmehr ist es bekannt als „Witunsfjuid“
Erlass zur Gründung von „Neu Freystadt“
Dem Dorf „Witunsfjuid“, welches am 28.Zaster 525 nach Jubal durch den Kaufmann Brax Rabenschnab für das Oedland erworben wurde, wird zum 01. dunklen Zaster 526 durch den Rat der Familie zu Freistadt i.Oe. das Stadtrecht verliehen, einhergehend mit dem eintreten des Stadtrechtes wird das Dorf „Witunsfjuid“ zur Stadt „Neu Freystadt“. Neu Freystadt ist von diesem Tage an, eine Oedlaendische Freihandelsstadt und nach dem oedischen Gesetz zu führen. Allen Bewohnern Neu Freystadts wird das oedische Bürgerrecht zugesprochen.
Zum fünften halben Vollmond des Jahres 526n. Jubal, welcher am 16. Hellen Olos 526 nach Jubal ist muß Neu Freystadt eine ordentliche Regierung nach oedischem Recht haben. Damit es zum Vollenmond 23.Olos 526 ein Thehado zu oedischen Ehren gibt. Diese Regierung wird durch das Apio ermittelt.
Bis zu diesem Tage wird Neu Freystadt durch den Dorfältesten und Sifridus Treint sowie den Vertretern des oedländischen Handelspacks um Cabin-Atlon von Nedlitz und Salix Fuxfell, welchen wir den Erwerb zu verdanken haben, geführt und auf die Tage der Gründungsfeierlichkeiten vorbereitet.
Im Namen Lasters und Zasters rufen wir in die weite Welt. „Kommet und nehmt am Apio teil werdet zu einem Stück Neu Freystadts!“
Mit lasterhaften Grüßen
Harfer Ortes „Sprecher des Rates der Familien zu Freistadt i.Oe.“
Der erste Frost:
Wir sind in dem Dorf Witunsfjuid angekommen, hier soll im nächsten Frühjahr, nach der Aussaat Neu Freystadt entstehen. Wir haben beschlossen das wir hier überwintern werden damit alles vorbereiten werden kann für das Gründungsfest.
Es dämmerte gerade, das heißt das Grau am Himmel wurde etwas heller als ich aus dem Fenster übers Dorf schaute, alles war noch still, zum ersten mal in diesem Winter hatte es über nacht gefroren. Die Dächer der kleinen Häuser, die Wiesen des Dorfes und die Felder rund um waren weiß von Frost.
Für heute morgen hatte ich einen Termin mit einem der Bauern, wir wollten über die östlichen Felder bis zum Hafen im Süden und über die westlichen wieder zurück. Wollten die Wege kontrollieren und die Gräben. Nach dem Frühstück haben wir uns dann in die warmen Mäntel gehüllt und sind mit den Pferden losgeritten. Es war ein angenehmer Vormittag, die Luft war eisig und windstill. Die Wege waren an vielen Stellen hart vom Frost und wenig Schlamm hatte die Kälte zurück gelassen. Es war wenig los auf den Feldern und auch am Hafen begegneten wir nur einer Hand voll Menschen. Ein Schiff war bereit zu auslaufen, es hatte Waren aus Freustadt gebracht und nahm ein paar Raummeter Holz mit zum Heimathafen, viele Fahrten wir der Capitane dieses Jahr nicht mehr machen. Mit den besten Wünschen lösten wir die Leinen von den Pollern und blickten noch über die diesige See bis das Schiff völlig in ihr verschwunden war.
So langsam wir der Kontakt mit der Aussenwelt immer weniger, nur noch wenige Nächte bis die Straßen unpassierbar werden und nur noch das allernötigste auf dem Seeweg transportiert wird.
Auf dem Rückweg schien die Sonne, hell und warm. Der Frost wich den Strahlen und die Wege wurde matschig. Am frühen Nachmittag waren wir wieder zurück und freuten uns auf einen warmen Eintopf.
Die Ländereien rund um Witunsfjuid sind sehr fruchtbar, im Erreichbarkeit einer halben Tagesreise liegen mindestens zehn größere Höfe mit jeweils nicht unter einem Dutzend Bewohnern. Die Ernteüberschüsse kommen hier ins Dorf, dafür werden andere Handelsgüter getauscht. Witunsfjuid ist der einzige Handelsposten, wenn man ihn so nennen mag in etwas drei bis fünf Tagesreisen. Aber das wird sich bald ändern.
Morgen werden wir die andere Richtung erkunden, die Felder und den Wald. In den nächsten Tagen sollten wir eine größere Runde um Witunsfjuid machen und die Höfe der Umgebung besuchen. Es müssen ja noch Kontakte geknüpft werden für die Gründung.
Ich bin auch schon sehr gespannt über die Geschichten die man so zu hören bekommt. Der Winter ist ja bekanntlich die Zeit der Märchen und Legenden, wann ist es einen möglich mehr über ein Land heraus zu bekommen. Denn in allen Geschichten steckt ein wahrer Kern.
Ich würde auch gerne die Herberge „Zur gebrochenen Achs“ besuchen, sie liegt drei Tagsreisen in südlicher Richtung auf dem Weg nach Stauchen, aber ich fürchte dazu reicht die Zeit vor dem Winter nicht mehr zu aus. Also muss das bis zum Frühjahr warten.
Die Gründung
Aus "Oedlaendischer Bote"
"Neu-Freystadt"
Gegründet im Jahre 525 im dunklen Jubal und durch das Apio zur rechtmäßigen frei Stadt erhoben.
Neu-Freystadt liegt im Südwesten der Mittellande. Stauchen, der Nachbar im Norden und Falk, der Nachbar im Osten sind die direkten Nachbarn der freien Stadt. Doch auch Arach Sulliss, die Insel der Drows ist nicht weit weg auf einer Insel im Süden und somit immer eine Gefahr für die Sicherheit und den Handel der Stadt Neu-Freystadt. Die Stadt wird geleitet durch den weisen Stadtrat. Der Rat hat sich natürlich im Sinne Jubals gebildet. Hierfür ist der grosse und allseits beliebte Bertram nach Neu-Freystadt gereist, um das Apio auszurufen und zu überwachen. Vier Tage voller lasterhaften Festen und Spielen wurden zu Ehren des Befreiers Jubal veranstaltet. Durch allerlei juablischen Akte konnte die herrliche oedlaendische Familie von Welfenheim nicht nur das Schwert der Stadt stellen, sondern sich überdies mit gleich Ratsherren sehr erfolgreich im Stadtrat platzieren.
Aber auch die gute oedlandische Familie um Pierre LaLovaxs, die durch das betreiben des Casinos Club La Lovax der Stadt eine kulturschaffende Einrichtingen betreiben, konnte sich mit drei Ratsherren einen guten Stadt in der noch so jungen Stadt erarbeiten. Es darf überdies vermeldet werden, dass es auch Fremden ermöglicht wurde durch das Apio Ratsherrren im Stadtrat zu platzieren. Familie Gustavo, die sehr freundschaftliches Verhältniss zu der alten Familie Njördson unterhalten und Familie Goldhammer dürfen sich nun glücklich schätzen die Stadt mit zu führen. Auch darf der Bote vermelden, dass Neu-Freystadt göttlich beistand erhält. Ritter Brack, Priester des Ul, hat sich durch Eifer den Priesterstab der Stadt gesichert. Wir hoffen, dass Ul über uns Wacht! Neu-Freystadt darf sich nun frey Stadt nennen und hat somit immer die schützende Hand der grossen und freyen Schwesterstadt Freystadt über sich. Ein hoch auf Neu-Freystadt! Gez: Barnabas Töffting"
Gesetze
Die Stadtordnung sind gemacht und jeder olle sich daran halten. (Gez. Lucius von Welfenheim, Richter der Stadt Neu-Freystadt)
Das Spielkonzept zu Neu-Freystadt
Neu-Freystadt ist eine Stadt in den Mittellanden und wir wollen ihr durch eure Hilfe Leben einhauchen.
Eine Stadt lebt von ihren Bewohnern!
Das bedeutet, dass wir den Bewohnern, also den Händlern, den Bettlern, den Handwerkern, den Tagelöhnern, den Diebesbanden, den Barden, den Rittern, den Söldnern, den Schaustellern, den Herren, den Damen, den Gildenmeistern, den Huren, dem Postversender, dem Postboten, den Magiern, den Priester, den Botschaftern, den Knappen und und und … den Rahmen geben möchten in einer lebendigen Stadt zu spielen.
Das bedeutet auch, dass es keinen „Hauptplot“ geben wird, kein Endritual und keine Endschlacht, sondern stattdessen viele kleine Abenteuer auf den Strassen Neu-Freystadts erlebt werden können. Das bedeutet auch, dass ihr als Bewohner der Stadt miteinander spielt und handelt und es ist ausdrücklich erwünscht das Abenteuer jeder Art auch von euch ausgehen können.
Fühlt euch also eingeladen mit uns Neu-Freystadt zu erleben!
Das Tunier
- Intime Einladung (PDF)
Und wenn euch das eben gesagte noch nicht reizt, dann haben wir noch ein ganz besonderes „Schmankerl“ für Euch:
Neu-Freystadt wird dieses Mal Austragungsort eines besonderen mittelländischen Tuniers werden, zu dem Ihr und euer Gefolge herzlich eingeladen seid. Packt eure Waffen, Knappen, Pferde und den ganzen Hofstaat und kommt um eueren Nachbarn, Freunden und Feinden einmal so richtig zünftig und in ritterlicher Manier den Plattenpanzer zu polieren.
externe Links
NFS II Fotos: