Tod und Bestattung
Aus Oedland
Auch der Tod stellt ein besonderes Ereigniss im Leben eines jeden Oedlaenders dar. Spass beiseite, in den Jahren nach Jubals Ankunft im Oedland haben sich eigene, oedlaendische Todes und Bestattungsrituale, Ahnenkulte und Gedenkfeiern gebildet.
Die Menschen, die damals zusammen mit Jubal das Oedland besiedelten, brachten jeweils Ihre eigenen Bestattungsrituale mit sich. Im Laufe der Jahrhunderte hat so mancher Brauch überlebt, so mancher wurde ersetzt oder entfiel.
So ist die Feuerbestattung heute im Oedland am meisten verbreitet. In ihrer Form unterscheidet man jedoch zwischen zwei verschiedenen Ausprägungen:
- die des Olos
- die des Jubals
Inhaltsverzeichnis |
Die Jubalische Form der Feuerbestattung
Bestattung
Die Jubalische Form wird nicht zu letzt durch die zahlreichen Anhänger des Nationhelden Jubals und die Jubalischen gepflegt.
Dabei stammt das Ritual aus einer Zeit der Unruhen und des Krieges, in der viele Opfer zu beklagen waren. Der Abschied sollte nicht nur würdig und ehrenvoll sein, sondern auch schnell gehen.
Hierbei wird der Leichnam an einem zentralen Ort aufgebahrt, sein persönlichstes Hab und Gut wird ihm gelassen sowie seine Kleidung. Oft wird ihm sein Trinkgefäß mitgegeben, hier vermischt sich der Kult des Olos mit dem Jubalischen ein wenig.
Genommen wird ihm auf jeden Fall sein Buch, denn sein Wissen muss - laut Ordensregeln - weiter verbreitet wird.
Waffen werden eher aus praktischen Gründen, wenn sie noch in gutem Zustand sind, ebenfalls nicht mit verbrannt.
Nach einer kurzen Ansprache und Andacht wird der Tote auf trockenem Holz mit Pech oder Öl oder anderem brenndbaren Material verbrannt.
Seine Asche wird später eingesammelt und aufbewahrt.
Totenkult
Die Asche des Verstorbenen wird seinen Angehörigen übergeben. Im Order der Jubalischen wird die Asche von einem Verwahrer (Unteroffizier im Range eines Schreiberlings) bewahrt und seine Geschichte schriftlich im Buch der Helden festgehalten. Der Verwahrer "erbt" auch das gesammte Wissen des Verstorben, in dem er sein Buch übernimmt.
Zu Jahresfesten, Feiern und besonderen Anlässen werden den so bewahrten Helden Trankopfer dargebracht. Dazu werden Ihre Urnen zusammen mit kleinen Opferschälchen aufgebaut und Ihrer bei einem guten Schluck Oedlaendischen Met gedacht, damit sie teilhaben an all dem.
Oft wird auch die Geschichte der Gefallenen erzählt und aus Ihrem Leben berichtet, ihr Mut gepriesen und ihrer gedacht.
Die Form des Olos
Hiervon wird noch berichtet werden.
Grenzsteiner Bestattung
Bei den Grenzsteinern ist es sehr einfach, entweder wird ein Mensch geopfert, oder sollte er z.B. im Stollen umkommen wird er in einen toten Seitenarm gelegt und mit Steinen zugedeckt, an habe nur noch seine Kleidung und eine Grabzugabe als Opfer für Kläng.
Lutische Bestattung
Wenn ein Lut stirbt, wird ein großes Ritual angestimmt in dem der große Geist angerufen wird, während diesem wird der Tote Beerdigt. Gerüchten zu folge werden tote Luten auch zu Seife und ähnlich nützem Zeug verarbeitet um der Sippe bis zum letzten zu dienen.
Dämmerwalder und Weitenfelder Bestattung
Bei den Dämmerwäldern werden die Toten verbrannt und die Asche im Wald verteilt. Die Weitenfelder heben ein Loch aus und werfen ihre Toten hinein, damit die Ernte gelinge.