Zeitrechnung

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Oedländischer Kalender 2008 zum Download

im Oedland wird davon ausgegangen, daß sich alles wandelt mit der Zeit. Das Geschäft ist kurzlebig und flink befindet sich der gute Händler auch schon im nächsten Verkaufsgespräch. Niemand plant wirklich weit vorraus, wer kann denn schon sagen, was der nächste Tag mit sich bringt. So oder so ähnlich könnte vielleicht die Bergründung sein, weshalb die Ödländer anders denken. Ein Jahr dauert hier nur halb so lang als in all den andern Ländern im fernen Mittellande. Doch nachdem ein Jahr beendet ist, so beginnt es noch mal in seiner duklen Variante, 2 mal das Jahr 525 nach Jubal, erstmal hell, dann dunkel. So wie es sich mit dem Auf und Ab im (Händler)leben verhält. Wie das dann praktisch aussieht? Wir befinden uns gerade im Jahr 525 nach Jubal, im dunklen Jahr 525 nach Jubal. Das Jahr hat in unserem April mit dem hellen Komenco 525 nach Jubal begonnen und das dunkle Jahr 525 wird im März (dunkler Leif) enden Im Vergleich mit unserer Zeitrechnung ergibt sich folgendes Umdenken:


Helle Jahre: 
April –Komenco 
Mai – Olos
Juni– Palaver
Juli –Zaster
August –Laster
September –Leif
Dunkle Jahre:
Oktober –Komenco 
November – Olos 
Dezember – Palaver 
Januar –Zaster 
Februar –Laster 
März –Leif 

Die Neugründung von Neu-Freystadt beginnt mit seinem Apio am 13. (hellen) Olos und endet dann am 16. Olos 525 nach Jubal, also vom 13.- 16. Mai 2005 an diesem Tag sollte dann der neue Rat feststehen und die Neugründung gefeiert werden, wie eben auch schon durch den Ödländischen Boten bekannt gemacht.

Die Seemöwe verließ das Oedland am 3. dunklen Laster 523 nach Jubal.

Am 28. (hellen) Zaster 524 nach Jubal, also am 28.Juli 2004, ist der Boden für Neu-Freystadt gekauft worden.

Hakim Madurer

Was noch keiner weiß, Hakim Madurer war ziemlich erzürnt, wie er so in der großen Taverne saß, was Zaster und Laster nicht so ganz verstanden, nun denn, er versuchte in all seinem Gram den Götterkumpanen den Streit um die Kalenderreform. Diese war ihnen jedoch viel zu verwirrend und anstrengend, denn wozu den ganzen Kram? Erklär mal bitte jemandem einem Unsterblichen etwas über Kalender, Uhren und Zeitrechnungen...

Nun denn, es soll ja keine dicke Luft in der großen Taverne herrschen -nur der lieblich Dampf vom warmen Met- also wurde dem Hakim seine Zeitrechnung anerkannt, um Ruhe im Hause zu haben. War auch irgendwie ganz passend, zumal kurze Zeit später ein hohe Einreiserate einer gewissen Familie Madurer in der großen Taverne zu verzeichnen war und die alle mit eben diesem Thema beschäftigt war und alle hocherfreut über die hiesige Anerkennung ihrer Reform. Dummerweise ließen sich auch Kritiker blicken, die die Diskussionen wieder entfachte... "Jetzt ist aber Schluß hier! Immer das langweilige Gefasel über Kalender und Zeit, pah, da wird mir ganz schwindelig bei, hier wird getrunken, nicht gestritten, klar das?!" mit diesem Donnereinwurf von Laster war das Thema Kalenderreform in der großen Taverne erledigt. Dort haben wir gerade das Jahr 530 nach Jubal und gut ist.

...wäre da nicht Jaldokol, kleiner Herrscher über Zeit und Raum. Aus reiner langeweile, hatte er Zeit und Raum mal mit einem Schnürsenkel zusammengetüddelt, sie aber nicht mehr so richtig von einander trennen können. Doch um die guten Senkel nicht durchschneiden zu müssen, machte er aus der Not eine Tugend und machte es sich zur Lebensaufgabe, darauf aufzupassen, daß Zeit und Raum irgendwie zusammenhängen, auch wenn es nicht immer so hinkommt. Naja, recht kniffelig dieses Unternehmen. Kann man sich so gar nicht vorstellen, was geschah, als plötzlich zwei verschiedene Zeitrechnung im Ödland und in seinem unsterblichen Ebenbild der großen Taverne vorhanden waren.

Es brachte alles durcheinander!

Nun muß ein jeder auf seinem Weg in die große Taverne durch einen Zeitstrudel, was einen recht durcheinander bringen kann. Weshalb leute in der Taverne schon mal ihren Kopf unter den Ellenbogen angebracht bekommen, oder leider dazu verdammt sind auf der Nase laufen zu müssen...

"...lustig..." so Laster dazu, und deshalb wird es wohl so bleiben.

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